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Musical Projekt  für Jugendliche und junge Erwachsene.

Der Verein Kulturbogen setzt sich zum Ziel, den Teilnehmer*innen die Chance zu geben, sich musikalisch, tänzerisch und schauspielerisch zu entdecken sowie zu entwickeln und mit einer professionellen Band Bühnenerfahrung sammeln zu können.

Mit arrangierten Songs für den Chor, Solos, Schauspiel, ausgeklügelten Tanzchoreos, Bühnenbild und Kostümen überzeugen wir im Mai 2023 zum dritten mal mit sechs Vorstellungen unser Publikum.

 

Mit Hilfe eines professionellen Teams bestehend aus jungen Musiker*innen und Theaterschaffenden erarbeiten wir gemeinsam mit 25 Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Musical Stück. Das Projekt findet im Zeitraum von 8 Monaten statt.

 

Daten 

Am ende August findet eine öffentliche Probe zwischen 10.00 und 17.00 Uhr statt, in welcher du das Leitungsteam kennenlernen kannst. Nach deiner Anmeldung wird dir ein Zeitslot von 2.5 h zugeteilt.

Die genauen Daten werden am 29.06 veröffentlicht.

Wir proben jeweils am Mittwoch, ausserhalb der Schulferien des Kanton Zürichs (Mittelschule) 19:00 – 21:00

Zusätzlich Treffen wir uns einmal im Monat für ein Probe Wochenende.

Erfahrungen in den Bereichen Tanz, Gesang und Schauspiel sind zwar erwünscht aber kein Aufnahme Kriterium.

In einem Casting werden wir eine Dynamische Gruppe von 25 Teilnehmern zusammen Stellen und die Rollen verteilen.

 

Die Teilnehmer*innen beteiligen sich mit einem Umkostenbeitrag von 500.- am Projekt.

Für Ermässigung oder eine ganze Kostenübernahme kann ein Gesuch eingereicht werden.

Probeplan wird am 29.06 aktualisiert.

Aufführungen

Do  13. April 2023

20:00 Uhr, Dynamo Zürich, Premiere

Fr 14. April 2023

20:00 Uhr, Dynamo Zürich 

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Sa 15. April 2023

14:00 Uhr, Dynamo Zürich

Sa 15. April 2023

20:00 Uhr, Dynamo Zürich 

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So 16. April 2023

14:00 Uhr, Dynamo Zürich 

So 16. April 2023

20:00 Uhr, Dynamo Zürich 

 

CHREIS CHEIB - DAS MUSICAL

Geschichte und Dramaturgie von Debie Kiener und Monika Krzesniak.

Zu dieser Zeit spürt man in der Schweiz die Angst der Überfremdung. Nach dem 2. Weltkrieg sind viele Ausländer von Griechenland, Spanien, Jugoslawien und vor allem aus Italien in die Schweiz gekommen um als Saisonnier zu arbeiten. In den 70er erreicht die Angst der Schweizer um ihre Arbeit mit der Schwarzenbachinitiative ihren Höhepunkt.

Die italienischen Eltern, die beide als Gastarbeiter*in arbeiten, müssen ihr in der Schweiz geborenes Kind verstecken und durch den
Tag alleine lassen und einsperren aus Angst es könnte entdeckt werden. Durch das Familiennachzugsverbot hätte die Entdeckung die Ausschaffung der ganzen Familie zur Folge. Ein sogenanntes Kastenkind ist auch Fabrizia, um die es in der Geschichte geht. Jahrelang wird sie versteckt und kann ihre Liebe zur Musik nur eine Stunde pro Tag ausleben, wenn die Eltern von der Arbeit zurück sind. Nach einem Zwischenfall mit den Nachbarn, wird ihr auch das aus Angst verboten.

Fabrizia hält es nicht mehr aus, haut ab von Zuhause und steht plötzlich mitten in der Langstrasse. Hier lernt sie verschiedene Leute kennen. Sie trifft auf Alkoholiker im Restaurant, sie besucht die italienische Kirche, den Markt und die Geschäfte der Langstrasse mit ihren Besitzer*innen, sie lernt Künstler*innen und Hyppies kennen und macht einen ungewollten Abstecher ins Rotlichtmillieu. In ihrem Abenteuer findet sie auch Liebe und entdeckt die Freude am Leben.

Geht Fabrizia am Ende wieder zu den Eltern zurück? Wird sie entdeckt? Findet sie Ruhe und das Recht auf Kinderwohl?