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Musical Projekt  für Jugendliche und junge Erwachsene.

Der Verein Kulturbogen setzt sich zum Ziel, den TeilnehmerInnen die Chance zu geben, sich musikalisch, tänzerisch und schauspielerisch zu entdecken, sowie zu entwickeln und mit einer professionellen Band, Bühnenerfahrung sammeln zu können.

Mit arrangierten Songs für den Chor, Solos, Schauspiel, ausgeklügelten Tanzchoreos, Bühnenbild und Kostümen überzeugen wir im April 2023 zum dritten Mal mit sechs Vorstellungen unser Publikum.

 

Mit Hilfe eines professionellen Teams bestehend aus jungen MusikerInnen und Theaterschaffenden erarbeiten wir gemeinsam mit 25 Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein selbstgeschriebenes Musical Stück. Das Projekt findet im Zeitraum von 8 Monaten statt.

Die regulären Proben finden bis und mit Dezember an folgender Adresse statt:

Projektraum, Flüelastrasse 30, 8047 Zürich

Ab Januar proben wir im Aufführungslokal:

Jugendkulturhaus Dynamo, Wasserwerkstrasse 21, 8006 Zürich

 

öffentliche Probe und Casting 

KOMM UND TRAU DICH! :)

Am Samstag, 27.08.2022  findet eine öffentliche Probe statt zwischen 10.00 und 17.00 Uhr, in welcher du das Leitungsteam kennenlernen kannst und du einen ersten Eindruck vom Projekt gewinnst. Nach deiner Anmeldung wird dir für diesen Tag ein Zeitslot von 2.5 h zugeteilt.

Falls du dich nach der öffentlichen Probe definitiv fürs Casting am Folgetag (Sonntag, 28.08.2022) oder am darauf folgenden Mittwoch (31.08.2022) anmeldest, wird dir auch dafür wieder ein Zeitslot gegeben.

Die öffentliche Probe und die Castings finden im Jugendkulturhaus Dynamo, Zürich statt, sowie auch die Vorstellungen im April 2023.

Genaue Adressen:

- öffentliche Probe am Samstag, 27.08.2022:

Cambium, Wasserwerkstrasse 89, 8006 Zürich

 

- Casting am 28.08.2022 oder 31.08.2022:

Dynamo Saal, Wasserwerkstrasse 21, 8006 Zürich

Wir freuen uns auf dich!

Probedaten 

Wir proben jeweils am Mittwoch, ausserhalb der Schulferien des Kanton Zürichs (Mittelschule) von 19:00 – 21:30 Uhr.

Zusätzlich treffen wir uns einmal im Monat für eine Probe am Wochenende.

Erfahrungen in den Bereichen Tanz, Gesang und Schauspiel sind zwar erwünscht aber kein Aufnahmekriterium.

In einem Casting werden wir eine dynamische Gruppe von 25 TeilnehmerInnen zusammenstellen und die Rollen verteilen.

 

Die TeilnehmerInnen beteiligen sich mit einem Unkostenbeitrag von 500.- Fr. am Projekt.

Für Ermässigung oder eine ganze Kostenübernahme kann ein Gesuch eingereicht werden.

Aufführungen

Do  13. April 2023

20:00 Uhr, Dynamo Zürich, Premiere

Fr 14. April 2023

20:00 Uhr, Dynamo Zürich 

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Sa 15. April 2023

14:00 Uhr, Dynamo Zürich

Sa 15. April 2023

20:00 Uhr, Dynamo Zürich 

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So 16. April 2023

14:00 Uhr, Dynamo Zürich 

So 16. April 2023

20:00 Uhr, Dynamo Zürich 

 

CHREIS CHEIB - DAS MUSICAL

Geschichte und Dramaturgie von Debi Kiener und Monika Krzesniak.

1970. Zu dieser Zeit spürt man in der Schweiz die Angst der Überfremdung. Nach dem 2. Weltkrieg sind viele Ausländer von Griechenland, Spanien, Jugoslawien und vor allem aus Italien in die Schweiz gekommen um als Saisonnier zu arbeiten. In den 70er erreicht die Angst der Schweizer um ihre Arbeit mit der Schwarzenbachinitiative ihren Höhepunkt.

Die italienischen Eltern, die beide als GastarbeiterIn arbeiten, müssen ihr Kind verstecken und durch den Tag alleine lassen und einsperren, aus Angst es könnte entdeckt werden. Durch das Familiennachzugsverbot hätte die Entdeckung die Ausschaffung der ganzen Familie zur Folge. Ein sogenanntes Kastenkind ist auch Fabrizia, um die es in der Geschichte geht. Jahrelang wird sie versteckt und kann ihre Liebe zur Musik nur ein paar Minuten pro Tag ausleben, wenn die Eltern von der Arbeit zurück sind. Nach einem Zwischenfall mit den Nachbarn, wird ihr auch das aus Angst verboten.

Einmal wird die Wohnung in Abwesenheit der Eltern durchsucht und Fabrizia wagt sich aus dem Fenster, um sich zu verstecken. Die Polizei schliesst es zu und Fabrizia ist nun ausgesperrt und steht plötzlich mitten in der Langstrasse. Hier lernt sie verschiedene Leute kennen. Zeitlgeich verfolgen wir auch die Schweizerin Laura, die durch ihr grosses Maul ganz schön rumkommt bei der Langstrasse. Sie trifft auf Alkoholiker im Restaurant, den Markt und die Geschäfte der Langstrasse mit ihren BesitzerInnen, sie lernt KünstlerInnen und Hyppies kennen und macht einen Abstecher ins Rotlichtmillieu. Laura und Fabrizia entdecken in ihrem Abenteuer die Freude am Leben, Hoffnung und was ihnen wirklich wichtig ist.

Geht Fabrizia am Ende wieder zu den Eltern zurück? Wird sie entdeckt? Findet sie Ruhe und das Recht auf Kinderwohl?